Latexmatratze Test – Die besten Latexmatratzen im Vergleich

Das Angebot bei Latexmatratzen ist nicht so groß wie bei Kaltschaummatratzen. Sie sind jedoch viel belastbarer, ergonomischer und haben eine längere Lebensdauer. Deshalb sind sie auch teuerer im Einkauf, was sich aber mit einem perfekten Schlaf wieder ausgleicht. Da es Latexmatratzen in allen Größen gibt (als Einzelmatratzen, in Übergröße und für Doppelbetten), passen sie prinzipiell zu jedem Bett außer zu geschlossenen Bettkästen. Das Bett und der Lattenrost sollten viel Luft an die Latexmatratze lassen. Eine gute Kombination ergibt sich mit einem verstellbaren Lattenrost. Dieser unterstützt nochmals die ergonomischen Vorteile der Latexmatratze.

Bestenliste der Latexmatratzen – Stand: Juni 2019

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TESTSIEGER

Ergebnis

96%
SEHR GUT

  • Preis € 759,90 € 689,00
  • Matratzenart Latex
  • Matratzenhöhe 19 cm
  • Raumgewicht 65 kg/m³
  • Zonen 7
  • Größe 140x200 cm
  • Gewicht 35 kg
  • Härtegrad H2, H3
  • Zertifizierung -
2. PLATZ

Ergebnis

93%
SEHR GUT

  • Preis € 429,00
  • Matratzenart Latex
  • Matratzenhöhe 18 cm
  • Raumgewicht 40 kg/m³
  • Zonen
  • Größe 90x200 cm
  • Gewicht 13 kg
  • Härtegrad H3
  • Zertifizierung k.A.
3. PLATZ

Ergebnis

91%
SEHR GUT

  • Preis € 356,00 € 339,00
  • Matratzenart Latex
  • Matratzenhöhe 18 cm
  • Raumgewicht 75 kg/m³
  • Zonen 7
  • Größe 90x200 cm
  • Gewicht ca. 24 kg
  • Härtegrad H2, H3
  • Zertifizierung OEKO-TEX 100, FKT, LGA
4. PLATZ

Ergebnis

90%
SEHR GUT

  • Preis € 923,00 € 829,00
  • Matratzenart Latex
  • Matratzenhöhe 23 cm
  • Raumgewicht 66 kg/m³
  • Zonen 7
  • Größe 90x200 cm
  • Gewicht ca. 27 kg
  • Härtegrad H2/H3
  • Zertifizierung OEKO-TEX 100, LGA, FKT, TÜV, ECO

Was ist eine Latexmatratze?

Latexmatratzen sind eine etwas seltener genutzte Matratzenvariante. Nach Kaltschaum- und Federkernmatratzen belegen sie den dritten Rang in der Käufergunst, sie werden aber noch häufiger als Viscoschaummatratzen genutzt. Es gibt sie aus Naturkautschuk, aus rein synthetischem Latex oder aus einer Mischung dieser beiden Materialien.

Naturkautschuk ist vergleichsweise teuer, bei den Mischungen bestimmt sein Anteil den Preis der Matratze. Auch Kombinationen von Latex, Kaltschaum und weiteren Materialien sind inzwischen gängig, um die Vorzüge verschiedener Matratzenbauarten zu verknüpfen.

Aus unserem Resultat unseres Latexmatratze Test können wir folgende Vor- und Nachteile aufzählen:

 

Vorteile

Hygiene:
Das Material Latex ist von Natur aus sehr hygienisch und lässt sich außerdem leicht reinigen. Es eignet sich hervorragend für Allergiker. Andere Matratzen nehmen Körperfeuchtigkeit (vorrangig Schweiß) stark auf, Latex weist sie ab. Milben, die andere Matratzen schnell besiedeln, sind in einer Latexmatratze praktisch nicht zu finden. Ebenso dringt Hausstaub so gut wie nicht ein. Daher eignen sich Latexmatratzen bestens für starke Allergiker, es sei denn, bei der betreffenden Person liegt die sehr seltene Allergie gegen (synthetischen) Latex vor. Das lässt sich beim Arzt testen.

Liegekomfort:
Latexmatratzen sind sehr punktelastisch und passen sich daher ausgezeichnet an jede Körperform an. Mit der Punktelastizität wird beschrieben, wie sehr eine Region der Matratze bei Belastung nachgibt. Punktelastische Matratzen lassen die Körperpartie zwar punktuell einsinken, erhalten aber ansonsten ihre Stützkraft. Es sinkt immer nur der Körperteil ein, der einsinken soll – Becken, Schulter, Hüfte –, der übrige Körper wird gestützt. Die Latexmatratze wirkt dadurch fest und ist trotzdem weich bei angenehmem Liegegefühl, sie verschafft dem Körper eine gute Balance und entlastet den Kopf und den Rücken. Ergonomisch gelten diese Eigenschaften als unübertroffen.

Langlebigkeit:
Latex ist formstark und robust. Wärme und Schweiß machen diesem Material so gut wie nichts aus, es bilden sich bei hohem Naturkautschukanteil keine Liegekuhlen. Eine gut gepflegte Latexmatratze hält besonders lange, was auch den höheren Preis von Naturlatex relativiert.

Wärme:
Kaltschaum- und Federkernmatratzen leiten Feuchtigkeit (erwünscht), aber auch Wärme (unerwünscht) sehr schnell ab. Sie wirken daher im Winter kühl. Latex hingegen speichert die Körperwärme und dämmt gut, in kalten Nächten halten diese Matratzen schön warm.

Federung:
Bei guter Konstruktion eignen sich Latexmatratzen für jedes Gewicht, jede Körperform und jede Schlafposition. Sie stützen den Körper immer.

Nachteile

Feuchtigkeitsstau:
Latex selbst kann keine Feuchtigkeit aufnehmen, weshalb stark schwitzenden Personen von dieser Matratzenart abzuraten ist. Allerdings können gute Bezüge und Topper aus Kaltschaum diesen Mangel teilweise kompensieren.

Nicht geeignet für:
Wenig geeignet sind diese Matratzen für einen geschlossenen Bettkasten, weil sie kaum atmungsaktiv sind.

Kosten:
Matratzen aus reinem Naturlatex sind vergleichsweise teuer. Dieses Material ist gleichzeitig sehr hochwertig und langlebig, die durchschnittliche Lebensdauer liegt um bis zu 30 % höher als bei Kaltschaummatratzen. Hier ist eine Abwägung erforderlich.

 

Für wen sind Latexmatratzen geeignet?

Die Hersteller geben prinzipiell die drei Härtegrade H1, H2 und H3 an, doch es haben sich inzwischen viele Zwischenstufen wie H2,5 etabliert, auch höhere Grade wie H4 sind zu finden. H1 ist weich, H3 vergleichsweise hart. H1 eignet sich für Menschen bis rund 60 kg Körpergewicht, H3 ab rund 85 kg Gewicht. Diese Härtegrade sind nicht normiert, allerdings halten sich die meisten Hersteller an die allgemeinen Erwartungen.

Der Härtegrad einer Latexmatratze kann etwas weicher gewählt werden, weil diese Matratze an sich etwas fester ist. Wenn eine Person mit 80 kg Körpergewicht, die gern weich liegt, bei einer Kaltschaummatratze H2,5 wählt, darf es bei einer Latexmatratze H2 sein.

 

Kaufkriterien einer Latexmatratze

Allergiker entscheiden sich am schnellsten für eine Latexmatratze. Wer auf Hausstaub mit Niesanfällen reagiert, erhält umgehende Erleichterung durch die guten Hygieneeigenschaften dieser Matratzenart. Sollte diese Person auch noch schnell kalte Füße bekommen, wäre das ein zusätzliches Argument für die Wärmedämmung des Kautschuks. Auch wer seine Matratze nicht oft wechseln möchte und daher auf Langlebigkeit setzt, ist sehr zufrieden mit einer Latexmatratze. Nicht zuletzt profitieren von dieser Matratzenart Personen, die beim Schlafen eine ausgezeichnete Ergonomie benötigen, weil sonst Beschwerden drohen.

 

Reinigung und Pflege

Das Material ist leicht zu reinigen, denn Schmutz und Staub dringen nicht tief ein. Gelegentliches Säubern mit einer weichen Bürste oder einem Tuch genügt. Zusätzlich gibt es Spezialreiniger für Naturkautschuk, um dessen Qualität zu erhalten. Regelmäßiges Lüften hilft den Latexmatratzen wie allen anderen Modellen auch, ebenso halten sie ihre Form etwas besser durch gelegentliches Wenden. Sie zählen nicht unbedingt zu den günstigsten Matratzen, jedoch sind sie das Geld wert!

 

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